Neuigkeiten


Heidelberger Stückemarkt

Der Heidelberger Stückemarkt wird aufgrund Maßnahmen zur Eindämmung der Infektion mit dem Corona-Virus erstmals seit Bestehen abgesagt.

Um ein Zeichen der Solidarität zu setzen, entschloss man sich, den mit 10.000 Euro dotierten Autor*innenenpreis einmalig auf 12.000 Euro zu erhöhen. Das Preisgeld wird gleichmäßig an alle sechs Nominierten ausgegeben.

Statt öffentlicher Lesungen der für den Wettbewerb nominierten Stücke präsentiert das Theater die Werke der Autor*innen in digitaler Form. 


3. Heidelberger Pflegepreis

Am 26. September wurde der 3. Heidelberger Pflegepreis am Universitätsklinikum vergeben. Ausgezeichnet wurden Teamprojekte, welche die Patientensicherheit, deren  Wohlbefinden oder das der Pfleger verbessern möchten. Die Preise sind mit einem Preisgeld verbunden (1.500 Euro für den ersten Platz, 1.000 Euro für den zweiten Platz  und 2 mal 500 Euro für die beiden dritten Plätze) für die Gestaltung eines Teamevents.

Dieses Jahr wurde zum ersten Mal zusätzlich ein Sonderpreis "Arbeitsplatzmodelle" vergeben, der mit 1.000 Euro dotiert ist.


Sonderpreis des Bürgerrechtspreises geht an den Direktor des Staatlichen Museums Auschwitz

Im Rahmen des Europäischen Holocaust-Gedenktages für Sinti und Roma in Auschwitz erhielt Dr. Cywiński, Direktor des Staatlichen Museums Auschwitz, einen Sonderpreis des Bürgerrechtspreises der Sinti und Roma.

Der Preis richtet sich an Persönlichkeiten oder Institutionen aus der Mehrheitsbevölkerung, die sich der Verantwortung aus der Geschichte stellen und sich in vorbildlicher Weise für eine Verbesserung der Menschenrechtssituation der Sinti und Roma einsetzen.

Eine Persönlichkeit, die maßgeblich für die Erinnerungs- und Gedenkpolitik bezüglich des Holocaust an den Sinti und Roma Europas steht, ist Dr. Piotr Cywiński. Er leistet eine herausragende Arbeit, um das Vermächtnis der Opfer von Auschwitz zu bewahren und um das Bewusstsein für den nationalsozialistischen Völkermord an Sinti und Roma zu stärken. Dabei sieht er sich in den letzten Jahren ist er immer öfter mit schweren öffentlichen Angriffen und Hasskampagnen von rechtsextremen und nationalistischen Bewegungen in Polen konfrontiert.

Ein sichtlich gerührter Cywiński bedankte sich mit den Worten, diesen Preis als Reisegepäck für die andauernde Arbeit mitzunehmen.


Kurzzeitstipendium der Forschungsstelle Antiziganismus Heidelberg

Die Forschungsstelle Antiziganismus hat ein Kurzzeit-Forschungsstipendium („Romani Rose-Fellowship“) ausgeschrieben, das künftig jährlich vergeben und von der Manfred Lautenschläger-Stiftung finanziert wird. Die Förderung soll engagierten Forscherinnen und Forschern (Promovierende und Postdocs) aus den Ländern der Europäischen Union zugutekommen, die an einem Thema mit Bezug zur Antiziganismusforschung oder zu einem verwandten Feld (z. B. Rassismus- oder Minderheitenforschung) forschen. Damit verbunden ist ein Forschungsaufenthalt an der FSA in Heidelberg. Die Ausschreibung läuft bis zum 30. Juni 2019.


Der slowakische Präsident Andrej Kiska erhält den Europäischen Bürgerrechtspreis der Sinti und Roma

Der slowakische Staatspräsident Andrej Kiska erhielt am 19. März 2019 in Brüssel den Europäischen Bürgerrechtspreis der Sinti und Roma. Mit der Auszeichnung wurde die Bedeutung seines entschiedenen Eintretens gegen den Antiziganismus auf europäischer Ebene gewürdigt. Der mit 15.000 Euro dotierte, internationale Preis wird alle zwei Jahre vom Dokumentations- und Kulturzentrum und dem Zentralrat Deutscher Sinti und Roma sowie der Manfred Lautenschläger-Stiftung vergeben.

„Man sollte die Verantwortung, die einem auferlegt ist, wahrnehmen und alle Möglichkeiten, die man finanziell hat, nutzen, um zu helfen.“
Dr. h. c. Manfred Lautenschläger



Jahresbericht