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Äthiopien-Projekt
Äthiopien zählt zu den ärmsten Ländern der Welt: Daher hat es sich die Manfred Lautenschläger-Stiftung in Zusammenarbeit mit der „Ethiopian Kale Heywet Church“ (EKHC) zur Aufgabe gemacht, ein Entwicklungshilfeprojekt über vier Jahre zu unterstützen.
Während dieser Zeit sollen 80 neue Lernzentren errichtet werden. In jedem dieser Zentren können jeweils 200 Kinder, durch speziell ausgebildete Lehrer, unterrichtet werden.
Lehr- und Zeitpläne der Unterrichtseinheiten sollen dem Alltagsablauf der Kinder, vor allem dem der Mädchen angepasst werden, damit diese auch weiterhin im Haushalt helfen können.
Um eine Sensibilisierung der autoritären religiösen Ältesten des Dorfes und der gesamten Dorfgemeinschaft zu erreichen, steht die Integration der gesamten Gemeinschaft durch Einbeziehung in die Überwachung der Projekte oder das Mitspracherecht bei der Auswahl der Lehrangebote im Mittelpunkt der Planung. Auch die Gründung eines Schulkomitees, in dem sowohl Lehrer, Jugendliche, Frauen, ältere Beamte und religiöse Autoritär eingebunden sind, soll dazu beitragen.
Dennoch steht nicht nur die Ausbildung der Kinder im Mittelpunkt sondern auch der Lese- und Schreibunterricht für Erwachsene, sowie Aufklärung über Hygiene, Nahrungssicherheit und HIV / Aids.
Nach Ablauf der vier Projektjahre sollen alle Aufgaben und die Organisation der Lernzentren selbstständig durch die Dorfgemeinschaft weitergeführt werden.
Ziel des Projekts ist es der Bevölkerung einen großflächigen Zugang zur Bildung zu ermöglichen und durch den Bau der Lernzentren 16.000 Kinder und 4.000 Erwachsene zu unterrichten um das Bildungsniveau und die Lebensperspektiven zu verbessern.
"Man sollte die Verantwortung, die einem auferlegt ist, wahrnehmen und alle Möglichkeiten, die man finanziell hat nutzen, um zu helfen."
Dr. h. c. Manfred Lautenschläger