„Für mich ist es wichtig, die Früchte der Arbeit zu sehen, sie in der Nähe zu haben. Ich brauche diese Nähe, denn ich brauche die Möglichkeit, ein Projekt aktiv begleiten zu können und ich brauche dieses Gefühl, etwas zu bewirken. Es ist für mich die Bestätigung meiner Identität als stiftender Unternehmer, als unternehmender Stifter.“

Dr. h. c. Manfred Lautenschläger

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Jahresbericht 2016

Institutionelle Förderung

Die Manfred Lautenschläger-Stiftung unterstützt gezielt und nach sorgfältiger Prüfung im Einzelfall die Errichtung, Renovierung oder Instandhaltung von Gebäuden, deren Unterhalt einem Zweck dienlich ist, der in besonderer Weise in Einklang mit der Philosophie der Stiftung und des Stifters steht. Diese Einrichtungen wollen wir Ihnen an dieser Stelle vorstellen.

Angelika Lautenschläger Klinik

Eines der außergewöhnlichsten Projekte – sowohl in Hinsicht auf das Finanzvolumen als auch die Form der Förderung – ist sicherlich die Angelika Lautenschläger Klinik, der Kinderklinik-Neubau in Heidelberg, den die Stiftung mit 14 Millionen Euro unterstützt hat.

Im ersten Moment könnte man vermuten, dass sich die Zusammenarbeit von Klinikleitung und Stiftung auf die Dauer des Projektes beschränkt hat. Tatsächlich hat jedoch die Manfred Lautenschläger-Stiftung dieses Projekt über Jahre begleitet und alle Beteiligten sind sehr eng mit der Klinikleitung verbunden. Bis heute pflegt die Stiftung diese Verbindung und steht in intensivem Austausch mit allen Beteiligten. Aus heutiger Sicht ist dies sicher ein Vorzeigeprojekt der Stiftung, weil es von Anfang an eine klare Vision gab: Es ging um ein sehr konkretes Engagement, um einen Neubau.

Mühlenhof Schriesheim

Rund 2 Millionen Euro investierte die Manfred Lautenschläger-Stiftung in das Gelände der alten Kerzenfabrik Högg in Schriesheim, um hier die baulichen Vorrausetzungen für das Projekt „Mühlenhof“ – der Wiedereingliederungshilfe der evangelischen Stadtmission Heidelberg – zu schaffen. Das Projekt „Mühlenhof“ im Schriesheimer Tal verfolgt die Idee, Menschen mit sozialen Schwierigkeiten durch die Arbeit mit Tieren und in der Natur wieder in einen geregelten Tagesablauf zu integrieren. 

Symbolische Schlüsselübergabe von Architekt Stichs an Dr. h. c. Manfred Lautenschläger

Der Heidelberger Architekt Frank Stich plante das rund zwei Hektar große Grundstück nach den Anforderungen des Mühlenhofprojekts für Wohnsitzlose. Dazu blieb das zentrale Gebäude des alten Firmengeländes der alten Kerzenfabrik stehen, um dort eine Gastwirtschaft sowie Sozial- und Seminarräume einzurichten. An Stelle des östlich davon gelegenen Gebäudes wurden ein Reitplatz mit Stall sowie ein Backhaus errichtet. Das angrenzende Wohnhaus am Zugang zu den großen Gärten und Weiden blieb erhalten. Ein Naturerlebnispfad, der Renaturierung eines Baches, eine Bienenzucht, ein Biotop mit Forellenteich, ein Streichelzoo und zahlreiche weitere Tierarten sind ein wesentlicher Teil des Konzepts. Damit öffnet sich der Mühlenhof auch nach außen hin für Kindergärten, Schulklassen oder Vereine.

» www.stadtmission-hd.de/hilfe_fuer_wohnungslose/muehlenhof/muehlenhof.php

Heidelberger Theater

Die Schließung des Heidelberger Theaters im Herbst 2006 erregte deutschlandweit Aufmerksamkeit. Ab Bekanntgabe der Notwendigkeit einer umfangreichen Sanierung des Theatergebäudes wurden Sanierungsvarianten und Kosten diskutiert, zeitgleich gründete sich das Bürgerkomitee zu Rettung des Heidelberger Theaters, das unermüdlich Spenden von einer spendenfreudigen Heidelberger Bürgerschaft sammelte. Die Manfred Lautenschläger-Stiftung entschied sich dazu, als erster Platinumpartner dem Sponsoren Club beizutreten, und spendete 1.000.000 Euro für die Sanierung.

Außenansicht des Heidelberger Theaters Copyright: Heidelberger Theater

„Ich habe mich sehr gerne für das Heidelberger Theater und dessen Fortbestehen eingesetzt. Kultur ist für mich ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft. Ich habe an diesem Punkt erkannt, dass hier mein Engagement vonnöten ist – und ich habe mich eingebracht. Das war ein Akt der Flexibilität, das Heidelberger Theater hatte ich eigentlich nicht auf dem Plan." Dr. h. c. Manfred Lautenschläger

Neues Fenster für die Peterskirche Heidelberg

Die Peterskirche in Heidelberg bekam 2011 ein neues, sechstes Fenster. Durch „Das himmlische Jerusalem“ strahlt nun orange-goldenes Licht. Es gilt als das bisher schönste Werk des renommierten Glaskünstlers Johannes Schreite. Auf die Frage, warum Manfred Lautenschläger das Fenster stiftete, sagte er: „Die Peterskirche ist eine schöne Kirche und sie gehört zur Universität. Ich trage gerne dazu bei, diese Kirche noch zu verschönern. Zumal mir das Fenster sehr gefällt. Es ist groß, es ist glanzvoll, es ist farbenfroh und es besticht durch seine klare Linienführung. Ich finde, diese Moderne passt zu einer Studentenkirche.“