Stanislaw Kutrzeba-Preis
Die Manfred Lautenschläger-Stiftung finanziert den mit 12.500 Euro dotierten Stanislaw Kutrzeba-Preis für Europäische Menschenrechte, der jährlich von der Universität Heidelberg und dem Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht vergeben wird. Der Preis soll dem Träger ein Forschungsjahr in Heidelberg sowie einen einwöchigen Aufenthalt am Europäischen Menschenrechts-Gerichtshof in Strassburg ermöglichen.
Der Stanislaw Kutrzeba-Preis erinnert an die Verschleppung des Krakauer Rechtshistoriker Stanislaw Kutrzeba, der am 6. November 1939 zusammen mit weiteren Professoren und Assistenten der Jagiellonen-Universität Krakau Opfer der nationalsozialistischen "Sonderaktion Krakau" wurde, die darauf abzielte, die polnische Führungselite zu eliminieren. Stanislaw Kutrzeba verstarb 1946 im Konzentrationslager.
"Man sollte die Verantwortung, die einem auferlegt ist, wahrnehmen und alle Möglichkeiten, die man finanziell hat nutzen, um zu helfen."
Dr. h. c. Manfred Lautenschläger