„Als Unternehmer begreife ich große Begabungen als ein Versprechen. Herausragende Persönlichkeiten dabei zu unterstützen, die Gesellschaft mittels Wissenschaft und Innovation zu verbessern, verstehe ich als Hilfe, dieses Versprechen einzulösen.“

Dr. h. c. Manfred Lautenschläger

Newsletter

Abonnieren Sie noch heute unseren Newsletter!
Der Newsletter kann jederzeit abbestellt werden.

Zur Anmeldung

Jahresbericht 2016

Preise

Durch die Unterstützung der hier vorgestellten Preise möchte die Manfred Lautenschläger-Stiftung mehreres erreichen: Die Auszeichnungen sind zumeist mit der Auszahlung einer Geldsumme verbunden, die den Preisträgern unbürokratisch helfen soll, ihrer Arbeit weiterhin nachhaltig nachzugehen. Sie sollen außerdem davon profitieren, dass ihre Leistungen und ihr Werk eine größere öffentliche Wahrnehmung erfahren. Gleiches gilt für die den Preisträgern heimatgebenden Institutionen, die einen „sichtbaren Botschafter“ hinzugewinnen. Ebenso wirkt eine Preisverleihung positiv auf die Institution, die den Preis verleiht, zurück.

Die Kriterien für die Vergabe der Preise und die Zusammensetzung des Gremiums, das über die Vergabe entscheidet, werden von der jeweils die Auszeichnung vergebenden Institution festgelegt. Wir bitten Sie daher, sich dort bei den zuständigen Stellen über die Modalitäten zu informieren.

Einen Überblick über die Preise finden Sie hier:

Lautenschläger-Forschungspreis

Der Lautenschläger-Forschungspreis wurde 2001 ins Leben gerufen und wird alle zwei Jahre an herausragende, in der Forschung aktive Wissenschaftler der Universität verliehen.

Er ist mit 250.000 Euro dotiert. Das Preisgeld soll dem Preisträger bei der Durchführung oder Vollendung eines Projektes helfen und dabei besonders zur Förderung internationaler Wissenschaftskooperationen sowie zur Ausbildung von Nachwuchswissenschaftlern im Rahmen dieses Projektes beitragen.

Mit dem Preis können international anerkannte Wissenschaftler der Universität Heidelberg sowie renommierte ausländische Wissenschaftler ausgezeichnet werden, die der Universität Heidelberg in wissenschaftlicher Kooperation verbunden sind. Der Preis richtet sich an alle Wissenschaftsbereiche, Naturwissenschaften und Medizin ebenso wie Geistes- und Gesellschaftswissenschaften. Sowohl anwendungsbezogene Forschung als auch Grundlagenforschung wird gefördert.

Weitere Informationen unter: www.lautenschlaeger-forschungspreis.uni-hd.de

Europäischer Bürgerrechtspreis der Sinti und Roma

Mit dem Ziel, die Lage der Sinti und Roma vor allem auch in den ost- und südosteuropäischen Ländern zu verbessern, hat das Dokumentations- und Kulturzentrum deutscher Sinti und Roma den Europäischen Bürgerrechtspreis der Sinti und Roma ins Leben gerufen

Lautenschläger-Stiftung mit 15.000 Euro dotiert und wird  alle zwei Jahre – erstmals 2008 –an Einzelpersonen, Gruppen oder Institutionen vergeben, die sich für die Durchsetzung der Bürgerrechte für Sinti und Roma einsetzen. Die Preisträger können aus jedem europäischen Land kommen.Hintergrund des Bürgerrechtspreises ist die besorgniserregende Menschenrechtssituation für Roma und Sinti vor allem in den neuen Beitrittsländern der EU. Der Preis soll deshalb auch ein Signal an politisch Verantwortliche, Medien und gesellschaftliche Gruppen sein, gegen Vorurteile und jede Form der Ausgrenzung vorzugehen.

Weitere Informationen unter: www.buergerrechtspreis.de

Pennington Award

Der amerikanische Pastor James W.C. Pennington (1809 bis 1870) war der sehr wahrscheinlich erste Afroamerikaner, der mit der Ehrendoktorwürde einer europäischen Universität ausgezeichnet wurde, 1849 verlieh ihm die Ruperto Carola diese höchste akademische Ehrung in der Theologie.

Zu seinen Ehren vergeben seit 2012 das Heidelberg Center for American Studies (HCA) und die Theologische Fakultät jährlich den James W.C. Pennington Award. Mit dem Preis sind ein einmonatiger Forschungsaufenthalt in Heidelberg und ein öffentlicher Festvortrag des jeweiligen Preisträgers verbunden, in dem dieser Einblicke in sein Forschungsgebiet eröffnet. Die Manfred Lautenschläger-Stiftung finanziert die Preisverleihung sowie den Forschungsaufenthalt des Preisträgers. Ausgezeichnet werden herausragende Wissenschaftler, die an Themengebieten arbeiten, die auch in Penningtons Leben und Wirken eine zentrale Rolle eingenommen haben: Sklaverei und Emanzipation, Frieden, Bildung, Reformen, Bürgerrechte, Religion und die Verständigung der Kulturen.

Manfred Lautenschläger Award for Theological Promise

Der „Manfred Lautenschlaeger Award for Theological Promise“ dient der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Mit dieser Auszeichnung werden jährlich 10 Nachwuchswissenschaftler aus aller Welt für herausragende Dissertationen oder das erste post-doktorale Werk im Themenkomplex „God and Spirituality (as broadly understood)" geehrt. 24 Gutachter aus derzeit 19 Ländern wählen die Preisträgerinnen und Preisträger aus.

Weitere Informationen unter: www.uni-heidelberg.de/fiit/mlaward.html

MRN Innovationspreis

Der mit 25.000 Euro dotierte MRN-Innovationspreis wird alle zwei Jahre an Forscher und Entwickler in der Metropolregion Rhein-Neckar verliehen, deren Arbeit herausragende Innovationen hervorgebracht hat.

Erstmals wurden im Jahr 2009 zusätzlich zwei Sonderpreise in Höhe von jeweils 5.000 Euro verliehen.

Ziel des MRN-Innovationspreises ist, die Innovationskraft der Metropolregion Rhein-Neckar zu fördern, um dadurch die Wettbewerbsfähigkeit der Region weiter auszubauen. Der MRN-Innovationspreis wird für Projekte verliehen, die sich klar vom gegenwärtigen Stand der Forschung und Technik abgrenzen und eine Neuerung darstellen.

Weitere Informationen unter: www.m-r-n.com

Manfred Lautenschläger – European Alcohol Research Award

Seit 2007 wird alle zwei Jahre der Lautenschläger-Preis für Europäische Alkoholforschung vergeben.

Dies geschieht im Rahmen des Kongresses der European Society for Biomedical Research on Alcoholism (EMBRA). "Es handelt sich um den mit 25.000 Euro höchstdotierten Forschungspreis auf dem Gebiet der Alkoholforschung", erklärt Professor Dr. Helmut Seitz, Ärztlicher Direktor des Krankenhauses Salem, Heidelberg.

Weitere Informationen unter: www.esbra.com/awards-and-grants

Autorenpreis des Heidelberger Stückemarktes

Aus Einsendungen von Verlagen, Schreiblehrgängen und ehemaligen Teilnehmern werden für diesen Preis sechs Werke aus dem deutschsprachigen Raum ausgewählt, sowie drei Stücke aus dem jeweiligen Gastland nominiert.

In den Autorennächten werden die Texte durch Mitglieder des Heidelberger Schauspielensembles gelesen. Die Fachjury, verstärkt um den Vorjahressieger, vergibt den mit 10.000 Euro dotierten Autorenpreis des Heidelberger Stückemarktes und einen Innovationspreis. Das Ziel ist die Entdeckung und Förderung junger Autoren.

Weiterhin gibt es den Europäischen Autorenpreis den Preis des Freundeskreises, der durch das Publikum bestimmt wird, und einen Ehrenpreis. Eines der Stücke wird im Theater Heidelberg in der folgenden Saison uraufgeführt.

Weitere Informationen unter: www.theaterheidelberg.de/festivals/festival/2

Deutscher Präventionspreis

Von 2008 bis 2010 verlieh die Manfred Lautenschläger-Stiftung zusammen mit dem Bundesministerium für Gesundheit und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung den Deutschen Präventionspreis.

Die Stiftung entschied sich, diesen Preis über 50.000 Euro dreimal zu vergeben: 2008 an Kindertageseinrichtungen, denen es gelingt, die gesundheitliche Entwicklung der ihnen anvertrauten 3- bis 6-jährigen Kinder ganzheitlich zu fördern, 2009 an Grundschulen, die sich in besonderer Weise dafür einsetzen, dass ihre Schüler gesund aufwachsen und 2010 an weiterführende Schulen in der Sekundarstufe I mit dem Themenschwerpunkt ganzheitliche Gesundheitsförderung.

Weitere Informationen unter: www.deutscher-praeventionspreis.de/praeventionspreis/2010/index.php

Stanislaw Kutrzeba-Preis

Die Manfred Lautenschläger-Stiftung finanziert den mit 12.500 Euro dotierten Stanislaw Kutrzeba-Preis für Europäische Menschenrechte, der jährlich von der Universität Heidelberg und dem Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht vergeben wird.

Der Preis soll dem Träger ein Forschungsjahr in Heidelberg sowie einen einwöchigen Aufenthalt am Europäischen Menschenrechts-Gerichtshof in Straßburg ermöglichen.

Der Stanislaw Kutrzeba-Preis erinnert an die Verschleppung des Krakauer Rechtshistoriker Stanislaw Kutrzeba, der am 6. November 1939 zusammen mit weiteren Professoren und Assistenten der Jagiellonen-Universität Krakau Opfer der nationalsozialistischen "Sonderaktion Krakau" wurde, die darauf abzielte, die polnische Führungselite zu eliminieren. Stanislaw Kutrzeba verstarb 1946.

Willibald-Kramm-Preis

Der mit 2.500 Euro dotierte Willibald-Kramm-Preis wird jährlich an bildende Künstlerinnen und Künstler aus der Kurpfalz vergeben.

Der bereits 1970 von den ehemaligen Inhabern des Heidelberger Restaurants Sole d’Oro, Guido Giordano und Francesco Gurnari gegründete Preis wird zurzeit von der Manfred Lautenschläger-Stiftung finanziert.